Mehr als 1.500 Protestierende haben sich am 27. Juli, bei brütender Hitze, nicht davon abhalten lassen, ihren Unmut gegen die Ausspähung der Bürgerinnen und Bürger durch überwachungstaatliche Maßnahmen und Geheimdienste, wie die amerikanische NSA, bei der Anti-PRISM-Kundgebung in Frankfurt am Main zum Ausdruck zu bringen.

Partei- und organisationsübergreifend

Ein partei- und organisationsübergreifendes Bündnis hatte die Kundgebung und die anschließende Demonstration durch die Innenstadt der Mainmetropole im Rahmen eines bundesweiten Aktionstags kurzfristig auf die Beine gestellt.

Maskerade

Dabei waren durchaus heterogene Kräfte am Frankfurter Rossmarkt zusammengekommen. Neben Occupy und Attac sowie diversen Datenschutz-Initiativen (wie Chaos Computer Club, der AK Vorrat oder Digitalcourage e.V.), war das politische Spektrum mit Piraten, Linken, Grünen, FDP und SPD vertreten.

Sit-in

Aus den Reihen der Organisatoren wurde gefordert, dass die grundgesetzlich garantierten Freiheitsrechte, wie etwa Meinungsfreiheit und informationelle Selbstbestimmung, gegen staatliche Überwachungansprüche alltäglich verteidigt werden müssten.

Sicherheitsempfinden

Ein neues "Super-Grundrecht" auf Sicherheit (vor terroristischen Gefahren), das andere Grundrechte aushebele, wie etwa von Bundesinnen- und Verfassungsminister Friedrich (CSU) propagiert, könne und dürfe es nicht geben. Heftig kritisiert wurde die Unfähigkeit und der mangelnde Wille der derzeitigen Bundesregierung sowie der amtierenden Bundeskanzelerin Angela Merkel (CDU) die Bürgerinnen und Bürger und ihre Kommunikation vor der Ausspähung durch amerikanische und britische Geheimdienste zu schützen. Abgelehnt wurden auch der Bau und der Betrieb entsprechender Überwachungs-Einrichtungen der Amerikaner auf hessischen Boden, wie etwas das neue US-Nachrichtenzentrum in Wiesbaden.

In Offenbach haben am 17. September 2011 zahlreiche Menschen gegen die zunehmende Belastung von Stadt und Region durch den Fluglärm demonstriert.

Fluglärm-Menschenkette

Unter der künftigen Anfluggrundlinie der umstrittenen neuen Landebahn Nordwest, wurde eine eindrucksvolle Menschenkette gebildet.

Daran schlossen sich ein Demonstrationszug und eine Abschluss-Kundgebung an. Nach offiziellen Schätzungen der Polizei haben sich mehr als 4.000 Menschen an der Aktion, die von Vertretern der lokalen Politik, sowie Gewerkschaften, Kirchen, Umweltverbänden und Initiativen unterstützt wurde.

Die Organisatoren der Bürgerinitiative Luftverkehr Offenbach (BIL) sprachen daher von einem großen Erfolg.

Zu den Forderungen der Protestierenden zählten die Einführung eines konsequenten Nachtflugverbots in der Zeit von 22:00 bis 06:00 Uhr und die Anwendung von allen möglichen Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes, um die Gesundheit der vom Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu schützen.

War das Frühjahr durchweg zu trocken, so war das Lamboyfest leider oft zu nass. Etwas verregnet präsentierten sich die Festtage im Frühsommer 2011. Ausgerechnet zum diesjährigen Jubiläum wollte das Wetter nicht ganz mitspielen.Gold und Silber vor dem Goldschmiedehaus

Trotzdem konnten einige längere Regenabschnitte und anschließende Schauer, im Gegensatz zu anderen unangenehmen Vorkommnissen, die Stimmung nicht wirklich trüben. Denn das Hanauer Traditionsfest zum Gedenken an die Belagerungszeit und die Befreiung

im 30jährigen Krieg, feierte mit in diesem Jahr seine 375. Wiederkehr und bot an den drei Tagen vom 17. bis zum 19. Juni daher ein "besonders facettenreiches Programm" mit mehr als 50 Bands und

Künstlern, die auf den sechs Bühnen verteilt über die Altstadt auftraten.

Besonders beliebt war in diesem Jahr auch wieder das Gauklerfest mit Walkacts auf Stelzen, Komikern, Artisten und Akrobaten, bei dem am Samstag und am Sonntag in allen Straßen und Gassen der Hanauer Altstadt viel Unterhaltung für das zahlreich erschienene Publikum geboten wurde.

Gauklerparade

Ein feuerspuckender Drache auf dem Holzgerüst war ebenso zu sehen, wie Sonne und Mond vom Zeus Stelzentheater in Gold und Silber vor dem Goldschmiedehaus.

Für Spaß sorgten die "Drei Zwerge" und die Guggemusik der "Firedrums" aus dem benachbarten Mühlheim. Beeindruckende Artistik und Akrobatik wurden geboten von Annette Will auf dem Seil und vom Duo Agil.

 

Was bevorzugen GigaSaurier - ganz gleich ob carnivor oder herbivor - als Mitternachts-Häppchen? "Lady Giga" würde am Frankfurter Hauptbahnhof wohl auf jeden Fall Knusperschokolade wählen.

LadyGiga01 600

Durch den Bahnhofsbetrieb ist es auch Nachts noch laut genug, so dass der Verzehr dieses Betthupferls, der in Kirchen, Bibliotheken und Opern leider unmöglich ist, hier problemlos gestattet werden kann.

LadyGiga am Frankfurter Hauptbahnhof

Wer auf große Tiere steht, sollte demnächst vielleicht einmal eine Tour nach Frankfurt einplanen. Denn diese sind derzeit – wenn auch ausgestorben – in der Rhein-Main-Metropole zu bewundern. Seit dem 3. Juli ist im Ausstellungszelt an der Mainzer Landstraße/Ecke Güterplatz (unweit vom Messeturm) die aktuelle Sonderausstellung des Senckenberg Museums "GigaSaurier – Die Riesen Argentiniens" zu sehen.

Räuber - Giganotosaurus

Gegen die dort ausgestellten Urzeit-Giganten wirken selbst die ebenfalls schon recht beeindruckenden Exponate im großen Sauriersaal des Museums vergleichsweise "zierlich".

Argentinosaurus und Giganotosaurus

Die Besucher betreten die Hallen durch einen langen Zeittunnel, der die 230 Millionen Jahre seit dem Auftauchen der Saurier aufzeigt. Präsentiert werden auf ca. 2.400qm Fläche rund 40 Exponate. Die gezeigten Funde decken dabei lückenlos die drei Zeitalter des Erdmittelalters – Trias-, Jura- und Kreidezeit – bis hin zum Massenaussterben vor 65 Millionen Jahren ab, was die "GigaSaurier" ebenfalls einzigartig macht. Senckenberg führt den Besucher auf einem Rundgang durch das gesamte Zeitalter der Dinosaurier.

Auch in diesem Jahr ist das Hanauer Lamboyfest wieder ein großer Publikumsmagnet – insbesondere, wenn das Wetter mitspielt. Der Freitagabend war dabei eher dem Musikprogramm vorbehalten. Einige tausend Besucher genossen an dem schwülwarmen Sommerabend die Auftritte der regionalen Partybands Helium 6 und Bockband auf der Schlossplatzbühne.

Feuerdrache

Aber auch auf den anderen Bühnen in der Altstadt wurde ein abwechslungsreiches Programm von Rock über Jazz bis hin zu Punk und Rockabilly präsentiert.

Partybands

Am längsten konnte man dabei bei der Florist-Holzschuh-Bühne durchhalten, wo auch nach Mitternacht, bei Kölsch und Cocktails, noch Live-Musik geboten wurde. Die verschiedenen Hanauer Vereine hatten bei ihren Ständen wieder die unterschiedlichsten kulinarischen Angebote aufgefahren. Die verschiedensten Grillprodukte fanden dabei reichlich Absatz. Außerdem konnte man sich am Lamboyfest-Freitag auch besonders sicher fühlen. Die Dichte an uniformierten Sicherheitskräften war auffallend hoch.

Ameisen

Der stimmungsvolle Teil des Lamboyfestes begann dann am Samstag in den Mittagsstunden. Der beliebte historische Markt war endlich geöffnet. Auf dem Platz vor dem Goldschmiedehaus wurde viel Mittelalterliches gezeigt.

Die Gruppe "Nobilitas" war dabei erneut mit zahlreichen Ständen vertreten, bei denen mittelalterliches Leben und Handwerk vorgeführt wurde. Eine Schmiedewerkstatt war dabei ebenso aufgebaut wie zahlreiche Zelte zu weiteren handwerklichen Traditionen wie Weben oder Sticken. "Action" gab es bei verschiedenen Kampftechnikvorführungen und Ritter-Schwertkämpfen. Interessierte aus dem Publikum konnten sich hier auch unterweisen lassen.

Joomla templates by a4joomla
Aktuelles