Heimdalls Erben luden in Wiesbaden‑Biebrich zum Spektakel
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Auf der großen Wiese am Vereinsheim der Gibber Kerb in Wiesbaden‑Biebrich war am Wochenende vom 9. und 10. Mai wieder einmal das Mittelalter erwacht.
Der bekannte Veranstalter "Heimdalls Erben", geführt von Holger und Sandra Hörstkamp, hat nach rund zehn Jahren wieder ein großes mittelalterliches Spektakel in die hessische Landeshauptstadt gebracht.
Mit den historischen Lagerzelten, dem Bühnenbereich mit unterschiedlichen Tavernen und Gastronomieständen sowie den etwa 30 Marktständen entstand am Mosbach-Wäldchen und im Umfeld der anliegenden Wiese eine lebendige Szenerie, die bei bestem Frühlingswetter zahlreiche Besucher jeden Alters anzog.
Im Marktbereich wurde ein breites Spektrum von weitgehend handgefertigten Waren geboten. Darunter waren u. a. Lederarbeiten, Produkte von Schmuckgestaltern, Korbwaren, Gewandungen, Spielwaren und traditionelles Handwerk.
Dazu kamen verschiedenste kulinarische Köstlichkeiten wie Honigwaren, Beerenweine und Liköre oder auch deftige Wurstwaren vom "Salami Dealer."
Für Familien gab es im Verlauf der Tage darüber hinaus zahlreiche Mitmach-Angebote wie Bogenschießen, Axtwerfen, Speerwerfen, Kinder‑Armbrustschießen und mittelalterliche Spiele. Aufgebaut war außerdem auch ein großes Lager verschiedener mittelalterlicher Gruppen, bei dem die Besucher Einblicke in historische Lebensweisen gewinnen konnten.
Ein passendes Kulturprogramm durfte natürlich auch nicht fehlen. Auf der Bühne wurden dabei vor allem Dudelsack- und Trommelklänge präsentiert. Die Band "RatzFatz Und Rübe" aus dem hessischen Langenselbold wusste wieder einmal bei mehreren Auftritten bis in den Abend hinein mit lautstarken Songs zu überzeugen.
Dazu kam das Mittelalter‑Duo "Heidenlärm", das das Publikum ebenfalls mit seinen kraftvollen Rhythmen begeistern konnte.
Lebendig und farbenfroh wurde es bei den Shows der Gruppe "Zariefe", direkt aus Wiesbaden, die mit Tribal und abwechslungsreichen orientalischen Tänzen den Platz vor der Hauptbühne bespielten. Dabei wurden gelegentlich auch Freiwillige aus dem Publikum in die jeweiligen Darbietungen einbezogen.
Besonders gefragt waren die Ritterturniere zu Pferde. Mehrmals täglich fanden daher auch im Turnierbereich des Marktes Schaukämpfe zu einer Mittelalter-typischen Rahmenhandlung statt.
Dabei musste u. a. ein bösartiger Finsterling, der das geknechtete Volk ausbeutete durch tapfere Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit überwunden werden. Am Samstagabend wurde – gegen Sonnenuntergang – zudem noch die spektakuläre Feuer‑Reitershow präsentiert, ein besonderes Markenzeichen von "Heimdalls Erben."
Beliebt waren auch die traditionellen Märchen und Mythen aus keltischen Landen (wie Irland und Schottland), die von der Harfenistin, Sängerin und Märchenerzählerin "ElainMorgaine" über den Tag hinweg bei mehreren Auftritten im eigenen Keltia-Rundzelt in bezaubernder Atmosphäre mit ruhigem Begleitgesang vorgetragen wurden.
Greifvögel wie Falken oder eine Schleiereule wurden beim Stand der "Falknerei Landau Waldeck" gezeigt. Besucher konnten die Tiere, wie etwa den kleinen Buntfalken, sogar auf die Hand nehmen.
Für Familien gab es im Verlauf der Tage darüber hinaus zahlreiche Mitmach-Angebote wie Bogenschießen, Axtwerfen, Speerwerfen, Kinder‑Armbrustschießen und mittelalterliche Spiele.
Die insgesamt gelungene Mischung aus Musik, Handwerk, Lagerleben und Showprogramm sorgte somit in Wiesbaden-Biebrich für ein stimmungsvolles und familienfreundliches Festerlebnis, bei dem die Besucher in angenehmer Atmosphäre bis in den Abend hinein entspannt über das Gelände schlendern konnten.