Celtic Lady in Red
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Viel Freude hat die bretonische Harfenistin und Sängerin Cécile Corbel am vergangenen Freitag (15.10.) erneut ihren älteren und neuen Fans bei einem Konzert in Darmstadt bereitet, als sie – im Rahmen ihrer kleinen Deutschland-Tournee – wieder im Bessunger Jagdhofkeller Station machte. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich dieses ganz besondere Musikereignis nicht entgehen lassen, sodass die Plätze in den bestuhlten Tischreihen sehr schnell komplett und äußerst eng besetzt waren.

In der besonderen Atmosphäre des historischen Gewölbekellers, präsentierte die Bretonin zahlreiche Stücke aus ihren derzeit vorliegenden Alben, aber auch sehr viele neue Songs. Dabei wurden insbesondere die Einflüsse ihrer japanischen Aktivitäten und ihrer Mitwirkung bei verschiedenen Musical-Produktionen deutlich.

Ihre musikalischen Wurzeln im bretonischen Finistère konnte Corbel natürlich nicht verleugnen. Die vielfältige Mischung umfasste aber auch Stücke aus England, Irland oder dem mediterranen Bereich. Historische oder mystische Frauengestalten, anhand derer Cécile Corbel ihre eigenen Emotionen musikalisch umsetzt, wie etwa die Hexe "Elisabetha" aus dem amerikanischen Salem oder "Anne de Bretagne", standen im Mittelpunkt der Texte.

Mit der ihr eigenen Synthese aus virtuosem Saitenspiel auf der keltischen Harfe und gefühlvollem gesanglichem Vortrag, gelang es Cécile Corbel, die diesmal in flammendem Rot auf der Bühne erschienen war, das Publikum auf eine mystische musikalische Klangreise mitzunehmen.
Beste Unterhaltung beim Hanauer "Musiker-Abend"
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Hanauer Musikernacht 2010
Auch in diesem Jahr fand im Rahmen des Hanauer Kultursommers wieder die "Musikernacht" der IG HanauRockt! vor der Kuranlage Wilhelmsbad statt. Das Rekordniveau des vergangenen Jahres bei Besucherzahlen und Wetter konnte diesmal zwar nicht erreicht werden, dennoch boten die verschiedenen Gruppen und Musiker aus der lokalen Szene, für die das Kultursommer-Motto "Kämpfen" bei der Suche nach Proberäumen und Auftrittsmöglichkeiten, dem Ringen um die Anerkennung des Publikums sowie für angemessene Gagen, zum Alltag gehört, wieder einmal beste Unterhaltung.
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| Affekt Artists | Divas Go Crazy |
Die schwierige Aufgabe am sehr frühen Abend, für einen stimmungsvollen Einstieg zu sorgen, übernahmen die "Affekt Artists." Eine All-Star-Zusammenstellung der besten Künstler des Hanauer Plattenlabels "Affekt Records", mit Tim Ahmed, Wortgewandt und Ronnex, betrat erstmals gemeinsam die Bühne. Geboten wurde hierbei ein bunter Mix aus Soul, Hiphop und Rap. Nach kurzer Umbaupause schlossen sich die "Divas Go Crazy" an. Drei in der Hanauer Region schon lange nicht mehr unbekannte Künstlerinnen – Annika Klar, Connie Bunn und Stephanie-Ann Fehn – gaben sich, begleitet von ihrer "Band" – Stefan Seitz am Piano, in Wilhelmsbad ein Stelldichein. Die drei Powerstimmen sorgten mit ihrem Song-Repertoire aus Funk, Soul, Pop und Rock "unplugged" für beste Sommerabendstimmung.
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| Drohende Wolken über der Bühne | Schirme bei Elfmorgen |
Leider konnten die Ladies die drohenden, dunklen Wolken, die während ihres Auftritts heranrollten, nicht lange aufhalten, so dass beim folgenden Auftritt von "Elfmorgen" der angedrohte Regen einsetzte. Das Nass von oben konnte jedoch die eingefleischten Fans der "ältesten Newcomer-Band Deutschlands", die schon mit zahlreichen großen Namen des Rockbusiness (wie Revolverheld oder Sportfreunde Stiller) auf einer Bühne gestanden hat, nicht wirklich erschüttern.
"Songwriterheavymetalhippiejazzpop" – Krabat im Brückenkopf
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Nach verschiedenen Auftritten in der Rhein-Main-Region, wie etwa in Fulda und Darmstadt, kamen Krabat am Samstag, 10.04.2010, zum "Heimspiel" in den Brückenkopf. Viele Fans haben die Gelegenheit genutzt, um die Band wieder einmal bei einem Live-Auftritt in der Brüder-Grimm-Stadt zu erleben.
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| Krabat auf der Brückenkopf-Bühne |
Anja Wylezol an der Gitarre |
In bester Spiellaune präsentierten Anja, Andreas, Ingo und Hans die teils getragenen, teils rockigen Stücke im ganz eigenen Krabat-Klang-Gewand, so dass in Hanaus Kultkneipe schon sehr bald allerbeste Stimmung vorherrschte. In den verschiedenen Abschnitten des Konzerts – unterbrochen von eingestreuten "Raucherpausen" – wechselte sich melancholischer Folk-Rock ab mit härteren Progressive- oder Alternative-Klängen.
Ladies-Night im Brückenkopf
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Am Freitag, 26.03.2010, gab es wieder einmal eine Show aus der beliebten Live & Acoustic Reihe im Brückenkopf. Diesmal war es Lucas Schobert von merchandevents gelungen, zwei junge Damen, die man vielleicht mehr oder weniger zutreffend in die Kategorie der Folk-Ladies einordnen kann, auf die Bühne des Hanauer Szene-Lokals zu bringen.
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Eingeleitet wurde der Abend von einer "Sängerin aus der Nachbarschaft". Susannah aus Mühlheim interpretierte mit ihrer akustischen Gitarre und ihrer melodischen Gesangsstimme vor allem ruhigere – mal melancholische, mal fröhliche – Coversongs aus dem Folk-Bereich. Eine sehr viel weitere Anreise hatte Stephanie Finegan, die den zweiten Teil der "Ladies Night" bestritt.
Effektgeladenes Spektakel
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Excalibur - The Celtic Rock Opera
Ein wirklich aufwendiges und abwechslungsreiches Spektakel, in dem sich die unterschiedlichsten Musikstile sowie Schauspiel, Artistik und Tanz verbanden, wurde den zahlreich erschienenen Zuschauern am 23. Januar 2010 in der Frankfurter Festhalle bei der Aufführung von "Excalibur – The Celtic Rock Opera" geboten.

Die Inszenierung des bretonischen Komponisten Alan Simon, die schon im Sommer 2009 bei den Ritterspielen in Kaltenberg ihre viel bejubelte Premiere feierte, präsentierte die bekannte mittelalterliche Legende um die mythischen Gestalten König Artus, den Zauberer Merlin, Guinevere, Lancelot, die Ritter der Tafelrunde und das magische Schwert Excalibur in neuer rasanter Form.

Rockklänge, mittelalterliche und keltische Musik sowie klassische Elemente wurden miteinander zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis kombiniert. Zahlreiche internationale Stars konnte der Autor und Regisseur Simon zur Mitwirkung im 120 Künstler umfassenden Ensemble bewegen.

Neben Rocklegenden der 70er und 80er Jahre wie Alan Parsons oder Les Holroyd (Barclay James Harvest) wirkten die britische Folk-Rock-Band Fairport Convention und die deutschen Mittelalter-Rocker von Corvus Corax mit.

Für die ruhigeren Klänge waren u. a. die beliebte bretonische Harfenistin und Sängerin Cécile Corbel (die als "Anne de Bretagne" im gleichnamigen Stück des Excalibur-Komponisten überzeugte) oder der Pipe-Spieler Konan Mevel zuständig.







